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Kirche kann Klima.

Kirche kann Klima.
Wir helfen Gemeinden im Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein beim Klimaschutz – damit wir vom Reden ins Machen kommen. Konstruktiv, kostenlos und gut gelaunt. Das Ziel: Klimaneutral bis 2035. Ehrgeizig? Ja, aber wir haben schon angefangen. Wer macht mit?

Ratzfatz gemacht!

Kein Großprojekt, kein Bauantrag, kein Förderdschungel. Das hier kriegt man schneller hin, als gedacht – und es wirkt sofort.

Blühflächen

Blühflächen anlegen

Seltener mähen, einmal richtig säen – und der Rasen, der bisher nur Arbeit machte, wird zum Bienen-Buffet. Faulheit war selten so ökologisch.

Naturnahe Gehölze pflanzen

Naturnahe Gehölze pflanzen

Kirschlorbeer ist die Pommesbude unter den Pflanzen: überall, bringt nichts. Heimische Sträucher füttern Vögel und Insekten und brauchen weniger Pflege.

Nisthilfen bauen

Nisthilfen bauen

Ein paar Bretter, ein Samstag, ein Konfi-Kurs – fertig sind die Mietwohnungen für Meisen. Günstiger zieht keiner ein.

Kübel bepflanzen

Kübel bepflanzen

Kein Garten? Auch egal. Vier gut bepflanzte Kübel machen aus dem Betonvorplatz einen Ort, an dem man stehen bleibt.

Verantwortungsvoll beleuchten

Verantwortungsvoll beleuchten

Muss der Turm wirklich die ganze Nacht leuchten wie ein Bürohochhaus? Zeitschaltuhr, LED, fertig. Die Fledermäuse danken – die Stromrechnung auch.

Fassaden begrünen

Fassaden begrünen

Efeu kühlt im Sommer, dämmt im Winter und sieht besser aus als jeder Anstrich. Eure Wand kann mehr als nur grau sein.

Klartext

Was die sagen, die's schon gemacht haben:

„Wir haben das Fleisch gestrichen und auf Beschwerden gewartet. Stattdessen kamen mehr Leute zum Essen.“

– Küche, Haus der Kirche (Entwurf)

„Erst war mir das Blühdach zu wild. Jetzt schleppe ich jeden Besuch da hoch.“

– Kirchengemeinde Schnelsen (Entwurf)

„Ich hätte nie geglaubt, dass sich so ein Dach je rechnet. Jetzt verkauft unser Gemeindehaus Strom an sich selbst.“

— Kirchengemeinderat, Kreuz-Kirchengemeinde Pinneberg (Entwurf)

„Kostenlose Beratung, dachte ich, hat bestimmt einen Haken. Hatte sie nicht.“

– Entscheider*in, Kooperationsraum (Entwurf)

    Gute Frage

    Bevor du fragst – wir haben mal vorgelegt. Mit Beispielen.
    „Wir sind doch nur eine kleine Gemeinde – lohnt sich das?“
    Gerade dann. Pinneberg hat einfach mal eine PV-Anlage aufs Dach gesetzt – jetzt sind es bis zu 6 Tonnen CO₂ weniger pro Jahr. Klein angefangen hat hier jeder.
    „Was kostet eure Beratung?“
    Erst mal nichts. Beratung, Energiecheck, Lotsendienst durch den Förderdschungel – kostenlos, weil wir zum Kirchenkreis gehören. Erst wenn daraus ein echtes Bauprojekt mit Ausschreibung und Handwerkern wird, reden wir über Geld. Vorher, nicht hinterher.
    „Müssen jetzt alle vegetarisch essen?“
    Nein. Aber die Kantine im Haus der Kirche hat es 2025 ausprobiert – und serviert seither mehr Teller statt weniger. Von 670 auf 1.000 im Monat. Der befürchtete Aufstand: ausgefallen.
    „Die neue Heizung sprengt unser Budget. Und jetzt?“
    Dann sortieren wir zuerst Reihenfolge und Fördertöpfe, dann die Technik. Neue Ölheizungen gibt es bei uns ohnehin seit Ende 2022 nicht mehr – dass der Umstieg ohne Schock geht, zeigt die Wärmepumpe in Ellerbek.
    „Bringt das überhaupt was, wenn eine einzelne Kirche mitmacht?“
    Und ob. Beim ersten kirchlichen Klima-Netzwerktreffen standen plötzlich rund 200 Leute im Raum. Im Modellprojekt MoNKi ziehen ganze Regionen mit. Anfangen ist ansteckend.
    „Wir haben schon angefangen – braucht ihr uns dann noch?“
    Unbedingt. Dann seid ihr die Geschichte, die wir den anderen erzählen – so wie Bahrenfeld, seit 2024 ausgezeichnete ÖkoFaire Gemeinde.

    Neugierig geworden?

    Kostenlose Erstberatung. Kein Verkaufsgespräch, kein erhobener Zeigefinger. Ihr sagt, wo ihr steht – wir sagen, was als Nächstes dran ist.