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Kirche kann Klima.

Kirche kann Klima.
Wir helfen Gemeinden im Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein beim Klimaschutz – damit wir vom Reden ins Machen kommen. Konstruktiv, kostenlos und gut gelaunt. Das Ziel: Klimaneutral bis 2035. Ehrgeizig? Ja, aber wir haben schon angefangen. Wer macht mit?

Was jetzt schon geht:

Klimaschutz ist kein Einzelsport. Wir packen ihn da an, wo er in einer Gemeinde wirklich was bewegt – vom Heizungskeller bis zur Friedhofswiese. Sieben Handlungsfelder, ein Ziel.
  • Gebäude & Energie

    Zwei Drittel unserer Emissionen stecken in Dächern, Heizungen und ehrwürdigem Gemäuer. Übersetzt: Hier liegt der dickste Hebel – und wir wissen genau, wo er klemmt. Dämmen, tauschen, Sonne ernten.

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  • Biodiversität & Liegenschaften

    22 Friedhöfe, reichlich Grün und Dächer, die mehr können als dicht sein. Aus einheitlich gestutzten Rasenflächen wird summendes Leben. Natur ist kein Deko-Thema.

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  • Klimaschutz ganzheitlich denken

    Aus tausend kleinen Schritten wird ein großer Sprung. Im Modellprojekt MoNKi machen das gleich mehrere Gemeinden einer Region gemeinsam – ziehen sich gegenseitig mit. Und erreichen erstaunliches.

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Bildung & Kommunikation

Klimaschutz fängt im Kopf an, nicht im Heizungskeller. Von der Kita bis zur Kanzel: Workshops, Aktionen – und ja, sogar einen Klimasong pro Monat.

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  • Mobilität & IT

    Wie kommen alle zum Gottesdienst, ohne dass das Klima die Zeche zahlt? Vom Dienstrad bis zum Server, der nicht heimlich Strom säuft.

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  • Finanzen

    Geld kann Gutes tun oder genau das Gegenteil finanzieren. Wir sorgen dafür, dass kirchliche Mittel auf der richtigen Seite landen.

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  • Ernährung & Beschaffung

    Vom Kita-Teller bis zum Gemeindefest: regional, fair und – Plot Twist – auch noch lecker. Klimaschutz, bei dem keiner hungrig nach Hause geht.

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Beispiele aus der Praxis:

Alle reden nur. Wir zeigen, was schon läuft – drei Geschichten aus Gemeinden, die einfach mal angefangen haben.

Mehr aus der Werkstatt

  • Sonne auf dem Kirchendach

    10. Juni, 2026

    Das Dach der Kreuz-Kirchengemeinde Pinneberg liefert seit 2023 Strom statt nur Wetterschutz. Bis zu 6 Tonnen CO₂ weniger im Jahr – und die Anlage zahlt sich mit der Zeit selbst zurück. Das Rohmaterial schickt Petrus gratis.

  • Ein Dach, das blüht

    16. Mai, 2026

    Auf der Adventkirche in Schnelsen ist 2026 ein grünes Dach entstanden – angelegt im Workshop mit dem NABU. Wo früher Dachpappe in der Sonne briet, wohnen jetzt Insekten zur Miete. Aussicht inklusive.

  • Die Kantine wird grün – und keiner geht

    25. Februar, 2026

    Seit Februar 2025 kocht die Kantine im Haus der Kirche komplett vegetarisch. Erwartet wurde der Aufstand. Gekommen ist das Gegenteil: von 670 auf 1.000 Mahlzeiten im Monat. Der Braten fehlt offenbar niemandem.

Ratzfatz gemacht!

Kein Großprojekt, kein Bauantrag, kein Förderdschungel. Das hier kriegt man schneller hin, als gedacht – und es wirkt sofort.

Blühflächen

Blühflächen anlegen

Seltener mähen, einmal richtig säen – und der Rasen, der bisher nur Arbeit machte, wird zum Bienen-Buffet. Faulheit war selten so ökologisch.

Mehr erfahen

Naturnahe Gehölze pflanzen

Naturnahe Gehölze pflanzen

Kirschlorbeer ist die Pommesbude unter den Pflanzen: überall, bringt nichts. Heimische Sträucher füttern Vögel und Insekten und brauchen weniger Pflege.

Nisthilfen bauen

Nisthilfen bauen

Ein paar Bretter, ein Samstag, ein Konfi-Kurs – fertig sind die Mietwohnungen für Meisen. Günstiger zieht keiner ein.

Kübel bepflanzen

Kübel bepflanzen

Kein Garten? Auch egal. Vier gut bepflanzte Kübel machen aus dem Betonvorplatz einen Ort, an dem man stehen bleibt.

Verantwortungsvoll beleuchten

Verantwortungsvoll beleuchten

Muss der Turm wirklich die ganze Nacht leuchten wie ein Bürohochhaus? Zeitschaltuhr, LED, fertig. Die Fledermäuse danken – die Stromrechnung auch.

Fassaden begrünen

Fassaden begrünen

Efeu kühlt im Sommer, dämmt im Winter und sieht besser aus als jeder Anstrich. Eure Wand kann mehr als nur grau sein.

Klartext

Was die sagen, die's schon gemacht haben:

  • „Wir haben das Fleisch gestrichen und auf Beschwerden gewartet. Stattdessen kamen mehr Leute zum Essen.“

    – Küche, Haus der Kirche (Entwurf)

  • „Erst war mir das Blühdach zu wild. Jetzt schleppe ich jeden Besuch da hoch.“

    – Kirchengemeinde Schnelsen (Entwurf)

  • „Ich hätte nie geglaubt, dass sich so ein Dach je rechnet. Jetzt verkauft unser Gemeindehaus Strom an sich selbst.“

    — Kirchengemeinderat, Kreuz-Kirchengemeinde Pinneberg (Entwurf)

  • „Kostenlose Beratung, dachte ich, hat bestimmt einen Haken. Hatte sie nicht.“

    – Entscheider*in, Kooperationsraum (Entwurf)

Gute Frage

Bevor du fragst – wir haben mal vorgelegt. Mit Beispielen.
  • „Wir sind doch nur eine kleine Gemeinde – lohnt sich das?“

    Gerade dann. Pinneberg hat einfach mal eine PV-Anlage aufs Dach gesetzt – jetzt sind es bis zu 6 Tonnen CO₂ weniger pro Jahr. Klein angefangen hat hier jeder.
  • „Was kostet eure Beratung?“

    Erst mal nichts. Beratung, Energiecheck, Lotsendienst durch den Förderdschungel – kostenlos, weil wir zum Kirchenkreis gehören. Erst wenn daraus ein echtes Bauprojekt mit Ausschreibung und Handwerkern wird, reden wir über Geld. Vorher, nicht hinterher.
  • „Müssen jetzt alle vegetarisch essen?“

    Nein. Aber die Kantine im Haus der Kirche hat es 2025 ausprobiert – und serviert seither mehr Teller statt weniger. Von 670 auf 1.000 im Monat. Der befürchtete Aufstand: ausgefallen.
  • „Die neue Heizung sprengt unser Budget. Und jetzt?“

    Dann sortieren wir zuerst Reihenfolge und Fördertöpfe, dann die Technik. Neue Ölheizungen gibt es bei uns ohnehin seit Ende 2022 nicht mehr – dass der Umstieg ohne Schock geht, zeigt die Wärmepumpe in Ellerbek.
  • „Bringt das überhaupt was, wenn eine einzelne Kirche mitmacht?“

    Und ob. Beim ersten kirchlichen Klima-Netzwerktreffen standen plötzlich rund 200 Leute im Raum. Im Modellprojekt MoNKi ziehen ganze Regionen mit. Anfangen ist ansteckend.
  • „Wir haben schon angefangen – braucht ihr uns dann noch?“

    Unbedingt. Dann seid ihr die Geschichte, die wir den anderen erzählen – so wie Bahrenfeld, seit 2024 ausgezeichnete ÖkoFaire Gemeinde.

Gute Nachrichten

Klimaschutz heißt bei uns nicht Verzicht, sondern Anpacken. Hier sammeln wir, was in den Gemeinden gerade gelingt: Projekte, kleine Siege und Geschichten, die Lust auf mehr machen.

Alle Neuigkeiten

  • Blühendes Dach in Schnelsen

    31. März, 2026

    Ein neues Zuhause für Insekten, Vögel und Wildpflanzen und Abkühlung für die Menschen – am Samstag, den 28. März wurde als erster Workshop...

  • Starkes Signal für den Klimaschutz: Klima-Netzwerk- treffen erstmals bei uns im Kirchenkreis

    19. März, 2026

    Mit großer Energie, spürbarer Aufbruchsstimmung und viel positiver Resonanz fand das Treffen der kommunalen und kirchlichen...

  • MoNKi: Kleine Schritte können Großes bewirken

    07. Oktober, 2024

    Das 1. Meilensteintreffen des Modellprojektes Nachhaltige Kirchengemeinden (MoNKi), das am Samstag, 28. September...

  • Insektentankstelle im Blüh-Beet vor dem HdK eröffnet

    05. Juni, 2024

    Mit professioneller Unterstützung des Teams von Biotop Hamburg erfolgte in der Woche nach Pfingsten – und damit passend zum Tag der Artenvielfalt...

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